Samstag, 28. August 2010

Selbstzweifel

Immer dann, wenn ich denke ich schaffe alles, was ich immer erreichen wollte, sind sie da und treffen dich mit voller Wucht, da hin wo es richtig wehtut. Immer wenn ich denke, es ist alles gut so scheine ich in eine Art Koma zu fallen. Wir alle haben große Träume und wollen sie auch erfüllen. Es gibt da ja auch das Sprichwort: "Träume nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume!" Und eigentlich ist das ja auch sinnvoller, als seinem Ziel immer nur hinterher zu hechten, aber der Mensch ist nicht so einfach gestrickt, als dass es für ihn so einfach wäre alles stehen und liegen zu lassen, nur um seine Ziele zu erfüllen. Und da wären auch noch so alltägliche Dinge wie das Abitur oder andere Anforderungen die man erfüllen muss um manche träume erfüllen zu können. Und genau das lässt uns zweifeln. An uns, an dem was wir können, an dem was wir wollen und an dem was wir von anderen verlangen. Und so fragte auch ich mich diesen Abend kann ich das? Kann ich es aus eigener Kraft schaffen, Designer zu werden. Ich weiß ich liebe diese Arbeit und ich liebe die Mode, aber bin ich gut genug? Dabei fiel mir aber da eigentliche Problem erst auf. Ich stellte mir an diesem Abend die Frage, warum ich es denn nicht schaffen sollte? Aus welchem verdammten Grund, sollte ich es denn nicht schaffen können? Es gibt so viele Menschen, die kein Abitur haben und es geschafft haben. Menschen die mal mehr und mal weniger Geld hatten als sie anfingen und heute alles und damit wirklich alles erreicht haben. Warum also die ewigen Zweifel? Bin ich einfach nicht fähig mir selbst zu vertrauen? Gibt es überhaupt einen Menschen der das kann? Wie auch immer, mir scheinen nur immer wieder Ausreden einzufallen, warum ich es unmöglich zu etwas bringen kann. Es ist irgendwie immer meine Art anderen das Gefühl zu geben sie können alles erreichen, wenn sie das nur wollen, nur mir selbst kann ich das nicht nahe bringen. Mich plagten diese Gedanken schon seid frühster Kindheit und anscheinend werden sie auch schlimmer, je älter ich werde. Als ich schließlich am Ende des Abends auf dem Nachhause Weg aus dem Fensters des Wagens sah, wurde mir endlich klar, ich muss mich nicht klein machen, nur mehr arbeiten. Mich mehr anstrengen und beweisen. Von nichts kommt nichts und schließlich hatte ich in meinem kurzen Leben so auch so schon viel erreicht, warum nicht noch mehr? Mir war endlich klar auf mich wartet mehr im Leben, als ein Haus auf dem Land mit Garten und Gänsen. Auf mich wartet New York und die ganze restliche Welt! Doch eines blieb an diesem Abend. Trotz aller Argumente, wenn auch nur ein kleiner Funken. Selbstzweifel haben nun mal die dumme Angewohnheit nicht so schnell zu verschwinden. Aber ich hatte sie zu groß werden lassen, größer als mich selbst. Und daran arbeite ich noch...

Sonntag, 22. August 2010

Spotted: Herbsttrend

Ich schaue mir ja sehr gerne die Modenschauen der Designer an. Und dank guter Quellen finde ich auch immer reichlich neue Trends und mögliche Kombinationen. Wie z.B. der absolute Trend für diesen Winter: Man(n) trägt Gürtel! Okay das tut er meistens, da sonst die Hose rutschen würde, aber nein diesen Winter trägt er ihn über dem Mantel. Und wer es besonders modisch mag in braun! Zu sehen bei Leonid Alexeev Homme Fall 2010, James Smith (in Form einer Taschen/ Gürtel Kombination), Nom de Guerre Fall 2010 (in schwarz), bei Nuno Gama und weiteren.

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bstorefall2ndgfallcollection0Nuno Gama|ModaLisboa(Bilder: thefashionisto.com)

Donnerstag, 19. August 2010

Fashion goes Living

 

Ich als ein Mensch der gerne alles durchgestylt hat, finde es auch durchaus wichtig sein Zuhause dem Kleidungstil anzupassen. Was aber nicht heißen soll nur weil ich eine zerfetzte Jeans trage, dass auch meine Vorhänge zerfetzt sein müssen. Aber ganz im Sinne des hippen, jungen und trendigen Kleidungstil stylt H&M jetzt auch die Wohnung mit den frischesten Trends des kommenden Herbst Winters. Dabei sind vier Themen prägend für den neuen Stil einer jeden hippen Wohnung. Angefangen von Urban Decó mit Elementen des Art Decó über Modern Romance mit floralen und zarten Designs bis hin zu Punk Passion die das Lebensgefühl der Revolutionäre mit krassen Farbkombis und bodenständigen Accessoires verbindet.

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(Bilder von hm.com)

Everytime…

 

…ist es als wäre alles vorbei. So oft hören wir im Leben Dinge die wir nicht hören wollen. Oder wollen etwas haben was wir nicht haben können oder besitzen dürfen. Und immer ist es das selbe Spiel, was wir nicht haben können, ist das was wir uns tief in unserem Herzen für uns alleine wünschen. Die Rede ist nicht von materiellen Dingen, nein es sind vielmehr Dinge wie die Gesundheit des Großvaters oder eine innige Beziehung und Kinder, eine schöne Zukunft. Kurzum es ist Glück, dass wir uns wünschen. Es ist der hoffentlich anhaltende Zustand der Ruhe und des Wohlbefindens. Doch immer sind es die Momente schwerer Krankheit oder Depression, die diesen Zustand stören. Dabei sind Geheimnisse die schlimmsten Zerstörer des Glücks. Jeder von uns hat sie, meist mehr als genüg. Wir bewahren sie wie einen Schatz, dabei haben sie die Angewohnheit alles vernichten zu können. Doch warum behalten wir sie dann für uns, wenn wir wissen sie zerstören alles? Warum horten wir sie wie ein Schatz? Am Ende verletzten sie meist auch uns selbst. In den Situationen, in denen wir Geheimnisse haben, geben wir den Labels den Vorzug. Es sind meist Dinge wie Prestige oder die Angst ausgeschlossen zu werden. Wir wollen niemanden verletzten oder unseren Ruf nicht zerstören. Natürlich sind nicht alle diese Labels schlecht, nein schließlich verheimlichen wir oft anderen etwas um sie zu schützen. Aber am Ende ist es immer der falsche Weg. Das habe ich auch schon zu oft erfahren müssen. Aber was ist mit den Geheimnissen, die wir nur haben, weil wir uns selbst die Wahrheit nicht eingestehen können? Verletzen wir andere damit auch? Und gibt es Glück eigentlich. Ich meine ich suche so lange schon nach meinem Glück. Doch es scheint für mich wäre nur Pech vorher bestimmt! Mir scheint das langsam immer zweckloser, je mehr man zu suchen beginnt! Es ist nicht wie das perfekte Paar Schuhe, denn die findet man irgendwann. Den perfekten Partner oder die perfekte Partnerin gibt es nicht. Beim besten Willen, ich glaube nicht mehr wirklich an eine Happy End für mich…. 

Sonntag, 20. Juni 2010

Freunde

Sind ein Label der besonderen Sorte. Sie freuen sich immer für dich, egal ob es nun die Entscheidung ist weg zugehen oder die bessere Note ist. Sie gönnen dir immer dein Glück und wollen nur das Beste für dich. Doch wenn man so wie ich der andere Teil des besten Freundes ist, ist man nicht immer so. Ich gebe zu, ich kann meinen besten Freunden ihr Glück nicht immer gönnen, ich neide es ihnen oft, zu oft. Sie bekommen die besseren Noten, haben es manchmal einfacher als ich und das macht mich fertig. Es macht mich fertig nicht mehr gut zu sein. Aber warum kann ich ihnen ihr Glück nicht einfach gönnen? Warum hat gerade mich das Grünäugige Monster gepackt? Mich, der der immer allen ihr Glück wünscht? In Wirklichkeit tue ich das wahrscheinlich gar nicht! Und bin den anderen nur solange wohlgesonnen bis sie mehr haben als ich. Sollte ich doch genau so verständnisvoll sein wie die anderen. Doch was wenn dir mir auch nicht immer gönnen was ich hab?

Ist es denn verdammt nochmal so schwer sich für die anderen zu freuen? Müssen wir erst unter Tränen unseren Freunden gestehen, dass wir sie beneiden? Ganz ehrlich ich will das nicht müssen. Und ich will auch nicht, das meine Freunde dass müssen. Dass sie mir gestehen müssen wie sehr sie mich beneiden. Das sollte es in einer Freundschaft überhaupt nicht geben! Also ändern, nur wie? Es ist ja schließlich nicht so einfach sich selbst einzugestehen, dass man Fehler hat. Aber dann auch noch dem Anderen zeigen, dass man sich ändern will? Ich weiß, niemand hat gesagt, dass das Leben einfach werden wird, ja. Aber warum denn immer so kompliziert? Freunde finden ist nun wirklich nicht leicht. Sie wegen Eifersucht zu verlieren jedoch schon. Das heißt ich muss etwas ändern, um genau zu sein mich und meine Einstellung! Heißt der Freund zu sein, der sich für einen freut und immer für einen da ist! Heißt endlich über den eigenen Schatten zu springen und sich endlich einzugestehen, dass wir alle nur Menschen sind. Und heißt zu sehen, dass Freunde die Familie sind, die wir uns selbst aussuchen können! Weshalb wir sie nicht aus unserer eigenen Eifersucht von uns weisen sollten!

Mittwoch, 2. Juni 2010

Modische Vergangenheit

 

Jeder mistet hin und wieder aus. Ob es nun die Gefühle sind oder nur der Kleiderschrank ist. Im Prinzip beides das selbe. Man durchwühlt einmal alles von den Schuhen bis zu den Accessoires und dann entscheidet man, was man behalten will und was nicht. Was dabei zum Vorschein kommt, ist meist alles was Mann oder Frau bis dahin verdrängt hatte. Ob es nun die Sünden der 80er sind oder die Dinge, die man erst vor Kurzem vergraben hatten, egal. Man schaut sich alles noch einmal an und sieht dann ob’s passt.

Doch was wenn’s dann schließlich passt, das Teil aus den 80er? Heißt das dann, dass die so viel gesuchte Veränderung doch nicht so total war, wie man, in dem Fall ich, eigentlich gewollt hatte? Schließlich und endlich wollen wir, und ich auch, uns doch alle im Laufe unseres Lebens verändern und nicht ewig so bleiben wie wir als 13 Jährige waren. Warum sonst suchen wir fast gar vergeblich denn Sinn des Lebens und eine Möglichkeit uns mit ihm zu arrangieren? Und noch wichtiger ist aber, fallen wir dann in alte, vielleicht ungeliebte Muster zurück, wenn der alte Pulli passt? Oder ist es gar das Gegenteil? Heißt so ein altes immer noch passendes Teil vielleicht auch, dass wir uns selbst treu geblieben sind? Klar sich treu bleiben, will man auch in irgendeiner Form. Verstellen bringt uns ja am Ende auch nicht weiter. Und dabei habe ich so lange gesucht bis ich meinen Stil und mich endlich gefunden und nun soll ich merken, dass ich mich gar nicht verändert habe? Nein das kann eigentlich nicht sein. Und das ist es auch nicht!

Doch merkt man an dieser Stelle erst, was der Kleiderschrank in Wahrheit ist. Der Kleiderschrank ist wie ein Spiegel unserer Seele. Vor allem ist er ein passendes Symbol dafür. Er beherbergt alles was zu uns gehört. Angefangen von unserer Berufskleidung bis hin zu unseren Lieblingsteilen und dem, was wir eigentlich gar nicht leiden können und trotzdem zu uns gehört. Den Schrank dann schließlich auszumisten, ist als würde man seine ganze Lebensgeschichte bis jetzt noch einmal Revue passieren lassen. Und dabei sollte uns auch bewusst werden, dass wir uns gelegentlich von Dingen trennen müssen. Auch wenn’s nur der alte Lieblingspulli aus den 80er ist, der immer noch passt. Denn manchmal kann so ein Teil noch so schön sein, die Erinnerung an die Zeit noch so großartig, jedoch wenn es nicht Teil des jetzigen Lebens sein kann, muss es eben weichen. Denn wie sich auch die Mode ändert, so sollten auch wir in die Zukunft sehen, denn trennen heißt nicht vergessen. Denn das wäre zu schade! Dass es aber immer noch passt, heißt nicht dass wir uns nicht verändert haben, sondern dass es immer ein Teil von uns bleiben wird, egal wer wir jetzt sind! Es ist ein Teil der Vergangenheit, nicht mehr. Die jedoch gehört fest zu uns, wie meine Jimmy Choo’s heute zu mir!   

Die eiwge Suche nach der wahren Liebe...?

Gefühle sind eigentlich so eine Sache für sich. Sie melden sich immer dann wenn man sie nicht gebrauchen kann und man wird sie auch nicht so schnell los! Meine Woche die spannender nicht hätte sein können, war dabei auch nicht hilfreicher. Um so stumpfsinniger und stupider die Arbeit umso weniger denkt man dabei eigentlich, sollte man denken. Doch solche Gedanken haben eben wie gesagt auch die Angewohnheit pünktlich zu einer bestimmten Zeit zu erscheinen und dann erst nach einer gefühlten Ewigkeit weider zu verschwinden. Und je dümmer die Arbeit, umso mehr ist man denen Gefühlen ausgeliefert, die man so erfolgreich zu verdrängen versucht. Verdrängen hilft nicht musste ich mir da eingestehen. Denn haben sie dich erst einmal erwischt lassen sie dich nicht eher los bis du sie völlig aufgearbeitet hast. Aber können wir das eigentlich? Können wir uns mit unseren ganzen Gefühlen auseinander setzen? Und selbst wenn wir dazu in der Lage sind, wollen wir das überhaupt?

Auf diese Fragen gibt es wohl kaum die Alternative des Wollens, sondern eher die des Müssens! Eben bei dieser Tatschache stellt sich auch die Frage wie sollte den das Leben sonst aussehen? Das Leben besteht nun mal aus Problemen, die man lösen muss. Ob es nun die Frage ist wie man sein Leben verbringen möchte, wo man es verbringen möchte oder mit wem? Egal diese Probleme wollen alle gelöst werden, auch wenn wir das nicht gerne hören.

Meine eigenen Probleme sind da auch nicht weniger klein. Auf der Suche nach meinem richtigen Weg, beging auch ich viele Irrwege. Und tu es immer noch, zu viele meiner Meinung nach. Manche helfen sich zu entscheiden und andere helfen uns nur noch weiter in den Dsungel der Verwirrung. Und genau da drängen sich mir aber die Fragen auf, welchen Sinn das Leben denn eigentlich hat, wenn wir immer nur auf der Suche nach dem richtigen Weg oder Mister und Misses Right sind? Und sollten wir uns dann auch mit Alternativen zu Frieden geben oder wartet irgenwo das "perfekte match" auf uns? Gibt es bei all diesen Fragen überhaupt eine annehmbare Perspektive?

Suchen wir nicht alle nach dem großen L- Wort, der Liebe? Oder geben wir uns am Ende doch damit zu Frieden was wir haben und sind uns die oberflächliche Dinge im Endeffekt lieber als die wahre Liebe? Oft sind mir diese Oberflächlichkeiten wirklich lieber als wahre, tiefe Gefühle. Schließlich sind so ein paar Schuhe wesentlich unkommplizierter zu pflegen als eine Frau. Wobei ich nicht der einzige sein kann der so denkt. Oder warum sollten so viele Menschen lieber dem eigenen Genuss frönen als der wahren Liebe? Etwa weil sie, sie nicht finden, oder sie nicht suchen? Ist das etwa die Antwort? Ich glaube eher nicht. Wir sind alle ein wenig Selbstverliebt. Das ist ja auch nicht unbedingt schlecht, schließlich wären wir sonst nicht wir selbst. Aber kann dann eigentlich wahre Liebe dagegen bestehen oder ist das nur ein Vorwand zur Ausflucht aus eben diesem Verhalten? Und selbst wenn es so ist, heißt das dann dass wir nun an die wahre Liebe glauben oder jetzt doch nicht? Mir selbst ist das jetzt auch nicht mehr so wirklich klar, wo ich doch einst selbst daran geglaubt habe. Oder war das bei mir eben auch nur eine Ausflucht aus der harten und oberflächlichen Welt? Fliehen wir nur oder glauben wir tatsächlich an die wahre Liebe? Und wenns nur die zu uns Selbst ist?

Dienstag, 1. Juni 2010

modische Vergangenheit

 

Jeder mistet hin und wieder aus. Ob es nun die Gefühle sind oder nur der Kleiderschrank ist. Im Prinzip beides das selbe. Man durchwühlt einmal alles von den Schuhen bis zu den Accessoires und dann entscheidet man, was man behalten will und was nicht. Was dabei zum Vorschein kommt, ist meist alles was Mann oder Frau bis dahin verdrängt hatte. Ob es nun die Sünden der 80er sind oder die Dinge, die man erst vor Kurzem vergraben hatten, egal. Man schaut sich alles noch einmal an und sieht dann ob’s passt.

Doch was wenn’s dann schließlich passt, das Teil aus den 80er? Heißt das dann, dass die so viel gesuchte Veränderung doch nicht so total war, wie man, in dem Fall ich, eigentlich gewollt hatte? Schließlich und endlich wollen wir, und ich auch, uns doch alle im Laufe unseres Lebens verändern und nicht ewig so bleiben wie wir als 13 Jährige waren. Warum sonst suchen wir fast gar vergeblich denn Sinn des Lebens und eine Möglichkeit uns mit ihm zu arrangieren? Und noch wichtiger ist aber, fallen wir dann in alte, vielleicht ungeliebte Muster zurück, wenn der alte Pulli passt? Oder ist es gar das Gegenteil? Heißt so ein altes immer noch passendes Teil vielleicht auch, dass wir uns selbst treu geblieben sind? Klar sich treu bleiben, will man auch in irgendeiner Form. Verstellen bringt uns ja am Ende auch nicht weiter. Und dabei habe ich so lange gesucht bis ich meinen Stil und mich endlich gefunden und nun soll ich merken, dass ich mich gar nicht verändert habe? Nein das kann eigentlich nicht sein. Und das ist es auch nicht!

Doch merkt man an dieser Stelle erst, was der Kleiderschrank in Wahrheit ist. Der Kleiderschrank ist wie ein Spiegel unserer Seele. Vor allem ist er ein passendes Symbol dafür. Er beherbergt alles was zu uns gehört. Angefangen von unserer Berufskleidung bis hin zu unseren Lieblingsteilen und dem, was wir eigentlich gar nicht leiden können und trotzdem zu uns gehört. Den Schrank dann schließich auszumisten, ist als würde man seine ganze Lebensgeschichte bis jetzt noch einmal Revue passieren lassen. Und dabei sollte uns auch bewusst werden, dass wir uns gelegentlich von Dingen trennen müssen. Auch wenn’s nur der alte Lieblingspulli aus den 80er ist, der immer noch passt. Denn manchmal kann so ein Teil noch so schön sein, die Erinnerung an die Zeit noch so großartig, jedoch wenn es nicht Teil des jetzigen Lebens sein kann, muss es eben weichen. Denn wie sich auch die Mode ändert, so sollten auch wir in die Zukunft sehen, denn trennen heißt nicht vergessen. Denn das wäre zu schade! Dass es aber immer noch passt, heißt nicht dass wir uns nicht verändert haben, sondern dass es immer ein Teil von uns bleiben wird, egal wer wir jetzt sind! Es ist ein Teil der Vergangenheit, nicht mehr. Die jedoch gehört fest zu uns, wie meine Jimmy Choo’s heute zu mir!   

Donnerstag, 13. Mai 2010

Viva l’IPOD

Hey Upper East Sider,

Wer modisch durch diese Welt wandelt, kann auf ihn meist nicht verzichten. Ob nun nur aus Stil- oder Style Gründen. Fast jeder halbwegs modische Mensch hat einen IPOD.

Und das der nicht nur gut aussieht, das merkte ich diese Woche am eigenen Leib. Als mir am Sonntagabend mein IPOD Ladekabel kaputt ging, sollte ich noch merken wie überaus notwendig er doch für mich und meine Umwelt ist! Denn ich höre eigentlich immer Musik mit ihm. Ob nun sofort nach dem Aufstehen, in der Stadt auf dem Weg zur Schule, oder eben im Bus nach Hause, absolut immer brauche ich ihn.

Und wie in meinem Fall konnte ich diesen eben nicht laden, was meine Umwelt noch bereuen sollte! Denn wenn ich einmal, so wie diese Woche völlig ohne ihn auskommen sollte, bin ich überaus leicht reizbar, ganz zu schweigen davon, dass ich mir jetzt auch noch die Lästereien hinter meinem Rücken auch noch anhören muss! Ich meine ich bin es ja gewöhnt, dass man über mich spricht und mich begafft, da ich eben stilistisch eher ein Großstädter bin. Das Problem ist nur, so bald ich diese Lästereien dann auch noch mit bekommen muss, verlangt es tief in mir den meistens total schlecht gekleideten Lästermäulern, eben dieses auch verbal stopfen zu müssen.

Eigentlich bin ich ja auch nicht aggressiv, aber Toleranz ist wichtig, so finde ich. Schließlich verkneife ich mir auch den Kommentar über ein schlecht sitzendes, rotes 80er Kleid, schwarze Leggins dazu Ballerinas und die bescheidenste Frisur die ich je gesehen hab, so zumindest mein einziger Gedanke als ich das sah! Oder etwa nicht? Oder ist es etwa zu viel verlangt einfach akzeptiert zu werden, wenn man nachweislich den besseren Modegeschmack hat?

Die Antwort liegt doch auf der Hand! Nein ist es nicht! Nur funktioniert es eben nicht! Aber dafür gibt es ja Gott sei’s gedankt, IPODs oder Handys, Bücher, Timer und weiß der Himmel was noch alles, denn ohne hatten wir doch schon längst den zwölften Weltkrieg hinter uns?  Was es eben ist es gehört zu uns und unserem Leben. Ob IPOD, Handtasche, oder sonst was, unter Umständen lebensnotwenig! Auch für uns nicht New Yorker!

 

xoxo UpperEastSider

No Air

 

Es war letzten Sommer, als ich das Gefühl hatte an der frischesten Luft eines Sommermorgens zu ersticken. Nein, nicht weil ich krank war oder sonst einen Anfall hatte, nicht deswegen, sondern weil ich das Gefühl hatte nicht mehr atmen zu können, und dem Gefühl der Hilflosigkeit erliegen zu müssen.

Ich kannte dieses Gefühl früher nur von der vollen hitzigen Stadt, angefüllt mit Menschen, deren und meinen Problemen. Eine Stadt engt einen manches Mal ein und scheint einem jede Möglichkeit zum atmen zu rauben. Doch dies Mal war es nicht die Stadt und die Tatsache raus aufs Land fahren zu müssen, sondern die Erfahrung der Hilflosigkeit die mir die Luft zum atmen raubte.

Niemand ist gerne hilflos und wenn er es dann doch ist, wer gesteht sich so etwas freiwillig ein? Wer gibt schon gerne zu, dass er förmlich an seinen Problemen zu ersticken droht? Keiner.

Und so entschloss ich einfach in den Tag hinein zu Leben, mich Stück für Stück einfach durch den Tag, die Woche und den Rest des Lebens zu kämpfen. Doch man fühlt sich allein und eben luftlos, auch wen die Luft noch so frisch ist! Aber soll es denn so den Rest meines Lebens weiter gehen? Sich atemlos fühlen, gefangen und unverstanden? Die Probleme werden so nicht weniger, das musste auch ich schmerzlich erfahren.

Jedoch erkennt man eines schönen Tages die Wahrheit und die Tatsache dass man nur dann droht zu ersticken wenn man alles verdrängt. Die Verdrängung mag manches Mal vielleicht hilfreich sein, aber sie verwandelt sich irgendwann in Angst. Und stellt man sich erst einmal dieser Angst, scheint man freier denn je atmen zu können, sogar in einer überhitzen, vollen Stadt!

xoxo UpperEastSider

Mittwoch, 21. April 2010

Ja ja wer ein Star sein will hat nicht leicht

hey Upper East Sider,

 

Es gibt sie immer wieder! Menschen die um jeden Preis bekannt sein wollen. Solche Beispiele für mangelnde Intelligenz, Stil- oder Schamgefühl gibt’s viele! Angefangen von Taaaaaaaaaaaddi und Foffi oder Indira wie auch immer, weiß eh eigentlich keiner wer letztere ist. Wobei seid dem Kachelmann Skandal schon. Seid den Tagen danach kennt jeder die Ehemals-Knackibraut von BroSis. Wobei die auch keiner mehr kennt und die jetzt doch alles versucht um wieder ins Rampenlicht zu geraten und das sogar mit einem beschuldigten Vergewaltiger oder mit einer herzzerreisenden Pleite- und Selbstmordgeschichte! 

Ihr fragt euch zurecht was ich eigentlich gegen sie habe, aber wer mich kennt weiß dass ich nur auf Menschen herumhacke wenn ich einen Grund haben. Oder eben auch nicht. Wie auch immer. Sie gehen uns eben allen so was von auf die blank polierten Nerven, dass es einem nur schon stinken kann wenn man ihren Namen hört! Und so ist es eben auch mit diesen “Möchtegern- Promis”.

Zu denen aber auch Fußballergattinnen zählen, die ihn erst heiraten und abgöttisch lieben, dann verlassen und meinen sie wären jetzt Teil der Upper Class und dann wieder zurück kriechen weil sie sogar unbekannte Designer aus Berlin nicht auf ihrer Show haben wollen. Und dann zu allem Überfluss sind die ehemals so starken und unabhängigen Alphaweibchen wie Liliana und Claudia plötzlich stumm und reden ihren Männchen schön nach dem Mund! Einfach nur peinlich, wenn man mich fragt.

Aber alles in allem, was soll man denn noch sagen? Man kann nicht gegen diese permanent im Rampenlicht stehenden Menschen, die eigentlich keiner sehen will, ausrichten! Oder doch? Einfach ignorieren? Vielleicht ja irgendwann doch! Aber bis dahin müssen wir die Indiras, Taddis und Lilianas leider, leider, leider ertragen und hoffen das hört irgendwann auf! Was es wahrscheinlich eh nie tun wird! Zu unserem Nachteil!

 

xoxo UpperEastSider

Ja ja wer ein Star sein will hat nicht leicht

hey Upper East Sider,

 

Es gibt sie immer wieder! Menschen die um jeden Preis bekannt sein wollen. Solche Beispiele für mangelnde Intelligenz, Stil- oder Schamgefühl gibt’s viele! Angefangen von Taaaaaaaaaaaddi und Foffi oder Indira wie auch immer, weiß eh eigentlich keiner wer letztere ist. Wobei seid dem Kachelmann Skandal schon. Seid den Tagen danach kennt jeder die Ehemals-Knackibraut von BroSis. Wobei die auch keiner mehr kennt und die jetzt doch alles versucht um wieder ins Rampenlicht zu geraten und das sogar mit einem beschuldigten Vergewaltiger oder mit einer herzzerreisenden Pleite- und Selbstmordgeschichte! 

Ihr fragt euch zurecht was ich eigentlich gegen sie habe, aber wer mich kennt weiß dass ich nur auf Menschen herumhacke wenn ich einen Grund haben. Oder eben auch nicht. Wie auch immer. Sie gehen uns eben allen so was von auf die blank polierten Nerven, dass es einem nur schon stinken kann wenn man ihren Nahmen hört! Und so ist es eben auch mit diesen “Möchtegern- Promis”.

Zu denen aber auch Fußballergattinnen zählen, die ihn erst heiraten und abgöttisch lieben, dann verlassen und meinen sie wären jetzt Teil der Upper Class und dann wieder zurück kriechen weil sie sogar unbekannte Designer aus Berlin nicht auf ihrer Show haben wollen. Und dann zu allem Überfluss sind die ehemals so starken und unabhängigen Alphaweibchen wie Liliana und Claudia plötzlich stumm und reden ihren Männchen schön nach dem Mund! Einfach nur peinlich, wenn man mich fragt.

Aber alles in allem, was soll man denn noch sagen? Man kann nicht gegen diese permanent im Rampenlicht stehenden Menschen, die eigentlich keiner sehen will, ausrichten! Oder doch? Einfach ignorieren? Vielleicht ja irgendwann doch! Aber bis dahin müssen wir die Indiras, Taddis und Lilianas leider, leider, leider ertragen und hoffen das hört irgendwann auf! Was es wahrscheinlich eh nie tun wird! Zu unserem Nachteil!

 

xoxo UpperEastSider

Donnerstag, 8. April 2010

The Decision

 

Es gibt Tage da scheint doch alles irgendwie unpassend! Egal was man trägt oder tut es will einfach nicht so recht passen. Ich hasse solche Tage. Man weiß gar nicht mehr was man überhaupt will und ob das was man will eigentlich richtig ist?

Und vor allem noch hasse ich es an einem solchen Tag auch noch wichtige Entscheidungen treffen zu müssen! Denn wie soll Mann oder Frau diese treffen wenn es einem gar nicht klar ist was man eigentlich will? Ich meine wir suchen und suchen, und was finden wir am Ende? Das was wir gesucht haben? Sicherlich eher nicht? Und so ist es doch immer, oder etwa nicht? Die Frage welchen Weg man wählen sollte. Sie ist immer da! Und das nervt! Gewaltig sogar!

Und dabei verwundert es uns dann noch, dass wir mies gelaunt sind? Mich nicht mehr! Aber mal ehrlich, ist es eine Lösung zynisch und verschlossen zu werden, nur um sich vor solchen Dingen zu drücken? Meiner Meinung nach NEIN! Sie holen uns eh ein. Und zwar genau so schnell wie Schulterpolster es tun.

Und wenn wir schon bei Schulterpolstern sind, am Ende tragen wir sie dann ja doch! Und genau das selbe tun wir dann mit den verhassten Entscheidungen, wir tragen sie mit uns herum! Also warum nicht sich diesen Schuh einfach anziehen? Spricht keinen Argument dagegen! Seltsamer Weise auch keins so wirklich dafür!

xoxo Preston Renaldi

Montag, 5. April 2010

Im freien Fall……

 

Hey Upper East Sider,

Als ich gestern Mittag nach Hause fuhr und den Bus in die Stadt nahm, und ich dann schließlich ausstieg, fiel eine Frau beim Aussteigen aus dem Bus auf das harte Pflaster. Eigentlich völlig normal, ich meine wir Menschen wir fallen doch ständig! Ob wir jetzt als Kleinkind hinfallen oder als Erwachsener im Winter ausrutschen. Wir tut es ständig! Wir fallen hin.

Nur erschütterte es mich umso mehr als ich der Dame aufhalf und sie auf ihr Befinden ansprach. Sie schien völlig durch den Wind zu sein. Sie erzählte mir sie käme gerade von der Arbeit, die sie wohl schon seid dem frühen Morgen verrichtete, den es war halb 5 Nachmittags. Und schien bestürzt darüber zu sein in zwei Stunden die nächste Arbeit antreten zu müssen.

Das war aber auch nicht das eigentliche Problem! Ihr Knie musste wohl immer noch schmerzen, als sie mich schließlich fragte in welcher Gesellschaft und zu welchen Bedingungen wir denn hier leben? Und ich wusste keine Antwort darauf!

Denn das ist es ja! In welche Gesellschaft leben wir eigentlich? Ich meine macht es uns denn eigentlich Spaß andere fallen zu sehen? Oder befinden wir uns bereits im freien Fall? Mir scheint als wäre diese Gesellschaft nur noch ein Abbild ihre selbst. Es scheint als zähle nur noch Geld und Arbeit, Profit und Macht! Wie konnte es passieren, dass Menschen zwei Jobs annehmen müssen, die den größten Teil ihres Tages ausmachen, nur um genügend Geld für den Lebensunterhalt zu besitzen? Und dieser oft erst nicht reicht?

Ich meine ich will mich nicht beschweren ich führe ein privilegiertes Leben und brauche mir um das Geld meist keine Sorgen zu machen. Doch auch ich kenne die anderen Seiten der Gesellschaft. Zwar nicht als eigenes Schicksal, aber jeder und ich meine jeder von uns kennt das. Denn man müsste sich doch nur mal fragen, was man ohne die Mittel die man zu Verfügung stehen hat, tun würde?

Und schnell wir einem hoffentlich klar, dass es etwas getan werden muss! Die Gesellschaft und vor allem die Welt braucht Hilfe! Es gibt nicht umsonst Klimakatastrophen und Krisen in der Wirtschaft oder der Politik! Und das Schlimmste daran ist, der Mensch ist an allem selbst schuld! Zwar nicht jeder gleichermaßen, aber in einem bestimmen Verhalten schon! Denn wenn wir nichts ändern geht der freie Fall weiter, immer weiter!

 

xoxo UpperEastSider

Niveau? Wohl eher Fehlanzeige

Hey Upper East Sider,

Partnersuche ist bekanntlich sehr schwer! Auch für hübsche oder reiche Menschen! Nun da liegt es nahe sich doch mal bei einer Partnerbörse oder ähnlichem anzumelden! Dennoch nervt es einen doch immer wieder, wenn man diese öden und schnöden Anzeigen von Agenturen und Börsen sieht, die sich damit brüsten nur Singles mit Niveau zu vermitteln.

Ebenfalls immer wieder verwundert bin ich darüber, dass es doch dann tatsächlich Menschen gibt die auf so etwas hereinfallen. Gibt es denn wirklich keinen mehr auf dieser Welt der einen Partner auf normalem Wege findet? Denn eins ist sicher diese Partneragenturen sind mehr als niveaulos! Und man mag versucht sein dem nicht zu glauben, aber es ist einfach so! Und man mag sich nur mal die abgewrackten und hilflosen Menschen in Talkshows ansehen die dort ihren Chatpartner kennen lernen wollen? Soll das eure Zukunft sein, dann los! Viel Spaß, mein Ding wärs nicht!

xoxo UpperEastSider

Stil kann man nicht kaufen, Stil ist etwas womit man geboren wird!

 

Hey Upper East Sider,

Dieses Zitat stammt von Madonna, und auch wenn ich sie nicht wirklich als Stilvorbild der momentanen Zeit sehe, so bleibt sie ihrem Stil wenigstens treu!

Und das ist das was mich auch immer wieder so verwundert; wie es Menschen zum einen schaffen ihr Leben lang einen bestimmten und eigenen Stil zu besitzen, während andere generell keinen haben oder andere kopieren müssen.

Da sind unsere lieben Stars, wie Hannah Monatana Tante Miley Cyrus und die anderen hirnlosen Modepüpchen, auch nicht wirklich besser. Man nehmen nur erstere, sie hat weder einen eigen Stil noch Sinn dafür Dinge zu schaffen, die die  Zeit überdauern können und viellecht etwas länger währen als nur eine Saison.

Stilikonen wie Grace Kelly, Audrey Hepburn oder Coco Chanel sind Personen die ihren eigenen Stil gefunden haben! Und deren Stil auch die Zeiten überdauerte. Wobei es weniger darum geht seinen Stil anderen aufzudrängen oder mit allen Mitteln Stilprägend zu sein. Nein es geht darum sich selbst etwas zu geschaffen was jenseits der Konventionen steht!

Wobei ich schlussendlich doch zugeben muss das Geschmack und Stil sich definitiv bedingen! Aber wie hieß es doch schon vor langer Zeit? Schönheit liegt im Auge des Betrachters! Oder etwa nicht? Auch wenn ich Mileys Stil persönlich nicht als Stil bezeichnen würde!

 

xoxo UpperEastSider

Das Spiel mit der Freundschaft!

Hey Upper East Sider,

Kennt ihr das? Man verlässt sich auf jemanden und der enttäuscht einen wann es nur geht! Ja mit Sicherheit tut ihr das!

Nun aber schlimm wird es wenn man mit der Person drüber spricht und diese Besserung gelobt, sie aber und wer hätte was anderes erwartet dann doch nicht einhält! Nun vor allem enttäuscht ist man dann auch noch wenn man selbst wieder und immer wieder versucht selbst pünktlich zu sein oder der Person zu helfen! Frustrierend!

Das schlimme ist dabei das man solchen Menschen immer helfen will und sie eigentlich nicht aufgeben will, aber wenn es keine andere Möglichkeit gibt ihnen deutlich zu machen das sie sich endlich zusammen reißen sollen, was soll man sonst tun? Ich habe meinen Entschluss gefasst und sehe das klar alles hat ein Ende, so Leid es mir tut! Es fragt sich nur noch wie sich dieses für die anderen auswirkt? Ich halte euch auf dem Laufenden!

xoxo UpperEastSider

We Are The World!? Oder doch nicht?

 

Hey Uppper East Sider,

Ihr kennt die Geschehnisse der letzten Tage doch auch? Oder etwa nicht? Zuerst das Erdbeben in Haiti und dann das in Chile, gestern nun auch noch das in der Türkei. Und was mich dann immer wieder stutzig macht ist wieder einmal wie ignorant die Welt doch geworden ist!

Zuerst da tun wir alles für Haiti. Ja sogar unsere hofeigenen Alien-Vertreter schicken ihre “Missionare” nach Haiti und helfen wo sie nur können, oder auch nicht!

Aber dann folgt ein ebenso schweres Erdbeben in Chile und wir sind dann ab sofort dort zu Hilfe geeilt! Nur haben wir da nicht etwas vergessen? Hupps Haiti oder wie dieses Land doch hieß? Aber scheint ja nicht so schlimm dass wir dort nun nicht mehr helfen! Wir hatten ja genügend Spenden Marathone und der gleichen für die veranstaltet! Da passt das schon! Also nun zu Chile helfen wir denen die haben es auch nötig!

Ja haben sie! Aber wir vergessen dabei etwas sehr wichtiges! Und das ist die Nächstenliebe, denn das was wir jetzt tun ist lediglich unser Gewissen zu erleichtern! Wir helfen nur um uns die Bilder herunter spielen zu können. Aber was dabei fehlt ist wirklich helfen zu wollen!

Nicht wie Jahn Travolta der seine seltsamen Heiler, oder wie auch immer die sich nennen, auf die Insel zu schleppen versucht! Nein wir sollen ja auch helfen aber eben in dem wir nicht vergessen und schon gar nicht verdrängen, wie wir das übrigens mit der Schweinegrippe getan haben! Oder hat die jemand gesehen? Huhu Schweinegrippe?!

Entschuldigung ich bin abgeschwiffen! Wir müssen uns damit beschäftigen und uns vor allem die Ereignisse bewusst machen und sie nicht hinten anschieben sobald ein neues schlimmes Ereignis kommt!

 

xoxo UpperEastSider

Summer Kind of Wonderful!

Hey Upper East Sider,

So langsam nervt er mich schon so richtig! Also den Winter mein ich! Man dachte gerade man hätte ihn so langsam los und der Frühling käme in riesen Schritten, da erwischt einen eine riesen Schneeböe mit Grippe im Gepäck, frontal mit voller Wucht!

Und als ob das noch nicht alles wäre, hilft der Fendi Mantel weder gegen die Grippe noch gegen den grausamen Wind. Denn man muss ja schließlich raus! Dazu kommt erschwerend hinzu das die Orte, an denen Mann oder Frau sich gezwungenermaßen dann doch aufhalten muss, meist nicht beheizt sind.

Uhh da könnte man doch schon wieder schreien! Wie hatte man sich auf die lauen und langsam länger werdenden Tage doch schon gefreut! Nun da bleibt einem eben nur eins übrig! Und das ist sich die nächsten Tage entweder zu Hause zu verstecken oder sich gut in Burberry, Dolce oder Gucci ein zu hüllen und schnell irgendwo rein zu kommen damit man die letzten wenigen Wochen vor dem Frühling noch übersteht. Den der lässt sich (leider, leider, leiiiiiiiiiiiiiiiiiiiier) dieses Jahr sehr viel Zeit!

 

xoxo UpperEastSider

Sweet Dreams, oh Sweet Dreams

“Das hübsche geht, doch das Schöne bleibt!” Coco Chanel

Hey meine lieben Upper East Sider,

An Tagen wie diesem sollten wir und doch freuen, der Fashionzirkus ist in vollem Gange und da fällt uns doch eins dabei ein; Was wäre die Modewelt ohne Coco Chanel geworden, die Frau die ganze Generationen von Frauen prägte und noch weiter, über ihren Tod hinaus prägt!

Doch ihr Werk ist etwas das bleibt, auch nach ihrem Leben. Ihre Mode und ihr Stil wie sie es auch selbst immer beschrieb wurden zum Sinnbild der klassischen Frau! Das Parfum “Chanel N° 5” zum Klassiker, und das “kleine Schwarze” zum Symbol der hübschen (französischen) Verführung.

Ja genau das war es was die Modewelt damals brauchte, eine Frau die nicht davor zurückschreckte Dinge zu tun die andere nicht wagten! Ja erst Coco Chanel, die ja eigentlich Gabrielle Bonheur Chanel hieß, war es die die Frauen aus dem Joch des Korsetts befreite und den Saum der Röcke so drastisch kürzte das es ein Skandal war. So veränderte sie das Bild der Frauen radikal und wurde zum leuchtenden Stern am Modehimmel.

Doch auch eine Frau wie Coco Chanel hatte hinter der Arbeit einer Designerin, auch ein bewegtes Privatleben. Die Frau, die 5 Geschwister hatte und sich selbst immer wieder durchbeißen musste und dabei auch nicht vor Beschönigungen ihres Lebenslaufes zurückschreckte, hatte es wohl nie leicht. Sie kam in früher Kindheit in ein Waisenhaus, da ihre Mutter verstarb, in welchen sie das Nähhandwerk erlernte.

Doch Coco ließ sich niemals einfangen. Sie unterhielt zahlreiche Affären die ihr schließlich finanziell und gesellschaftlich zu Ansehen verhalfen. Sie arbeite hart und konnte bald die Schulden zurückbezahlen, die sie bei ihren Liebhabern gemacht hatte. Aber, und das war damals ein Skandal schließlich war sie ja nun eine Dame der feinen Gesellschaft, heiratete Coco niemals.

Doch der eigentliche Kern dieser Lebensgeschichte ist doch eher der das Coco Chanel niemals aufgab und die Träume die sie hatte gelebt hatte. Die Frau die sich aus ärmlichen Verhältnissen hochgearbeitet hatte prägte die Mode des 20. Jahrhunderts wie keine andere und verwirklichte bis ins hohe Alter ihren süßen Traum! Und das ist es was uns auch antreiben sollte. Unsere süßen, mutigen, unrealistischen Träume leben zu können! Auf das, dass sie real werden.  Oder etwa nicht?

 

xoxo UpperEastSider

 

(Pictures, von oben nach unten: Wikipedia.com, fr2day.com, blog.kristenoreilly.com)

Every Year The Same Game, And A Hard Time For The Eyes

Hey Upper East Sider,

Es ist endlich vorbei! Gott sei dank möchte man sagen, aber ich denke wir lassen den religiösen Aspekt lieber weg. Aber ich bin trotzdem mehr als froh das diese “Dauer- Bebilderung” mit angsterregenden Kostümen endlich vorbei ist! Ob als fette Hummel oder als Senf Tube  man kann es nicht mehr sehen, das geht einem auf die modischen Geschmacksnerven! Man hatte gerade eben den weihnachtlichen Kitsch verkraftet da kommt auch schon der nächste Müll dem man wohl oder übel ausgesetzt ist. Ich kann es nicht fassen wie sonst so wohl gekleidete Menschen sich jedes Jahr zur selben Zeit so etwas, freiwillig wohl bemerkt, antun können! Es scheint wie ein Virus zu sein. Aber der ist ja jetzt, und da wäre ich wieder mal beim religiösen Gott sei Dank, bis nächstes Jahr vorbei! Wobei sich mir die Frage aufdrängt was eigentlich aus der Schweinegrippe geworden ist? Ist die auch über Weihnachten in den Urlaub gefahren und jetzt so eingeschneit, dass sie erst im Frühjahr wiederkehrt? Naja eigentlich schönen Abend noch Upper East Sider!

xoxo UpperEastSider

Ruhe in Frieden, Alexander McQueen


Hey  Uppe East Sider,

ihr habt es sicher schon gehört das sich einer der aufstrebensten Sterne am Modehimmel das Leben genommen hat. Alexander McQueen wurde erhängt in seiner Wohnung aufgefunden. Der seid längerem als depressiv und zurückhaltend geltende Designer verabschiedete sich nur mit dem kurzen Satz: "Das Leben muss weiter gehen" für immer von uns. Der Stardesiger zu dessen Anhänger Stars wie Lady Gaga, Beth Ditto und Janet Jackson gehörte, ist nun für immer von uns gegangen. Dies erfüllt auch mich mit großer Trauer, war er doch ein brillanter Designer und eins meiner Vorbilder! Und sollte er uns doch in Londnon kommende Woche eine neue Quelle der Inspiration sein! Möge er in Frieden ruhen!

In tiefster Trauer, Upper East Sider



Foto: (http://butchdiva.blogspot.com/)

Im freien Fall……

 

Hey Upper East Sider,

Als ich gestern Mittag nach Hause fuhr und den Bus in die Stadt nahm, und ich dann schließlich ausstieg, fiel eine Frau beim Aussteigen aus dem Bus auf das harte Pflaster. Eigentlich völlig normal, ich meine wir Menschen wir fallen doch ständig! Ob wir jetzt als Kleinkind hinfallen oder als Erwachsener im Winter ausrutschen. Wir tut es ständig! Wir fallen hin.

Nur erschütterte es mich umso mehr als ich der Dame aufhalf und sie auf ihr Befinden ansprach. Sie schien völlig durch den Wind zu sein. Sie erzählte mir sie käme gerade von der Arbeit, die sie wohl schon seid dem frühen Morgen verrichtete, den es war halb 5 Nachmittags. Und schien bestürzt darüber zu sein in zwei Stunden die nächste Arbeit antreten zu müssen.

Das war aber auch nicht das eigentliche Problem! Ihr Knie musste wohl immer noch schmerzen, als sie mich schließlich fragte in welcher Gesellschaft und zu welchen Bedingungen wir denn hier leben? Und ich wusste keine Antwort darauf!

Denn das ist es ja! In welche Gesellschaft leben wir eigentlich? Ich meine macht es uns denn eigentlich Spaß andere fallen zu sehen? Oder befinden wir uns bereits im freien Fall? Mir scheint als wäre diese Gesellschaft nur noch ein Abbild ihre selbst. Es scheint als zähle nur noch Geld und Arbeit, Profit und Macht! Wie konnte es passieren, dass Menschen zwei Jobs annehmen müssen, die den größten Teil ihres Tages ausmachen, nur um genügend Geld für den Lebensunterhalt zu besitzen? Und dieser oft erst nicht reicht?

Ich meine ich will mich nicht beschweren ich führe ein privilegiertes Leben und brauche mir um das Geld meist keine Sorgen zu machen. Doch auch ich kenne die anderen Seiten der Gesellschaft. Zwar nicht als eigenes Schicksal, aber jeder und ich meine jeder von uns kennt das. Denn man müsste sich doch nur mal fragen, was man ohne die Mittel die man zu Verfügung stehen hat, tun würde?

Und schnell wir einem hoffentlich klar, dass es etwas getan werden muss! Die Gesellschaft und vor allem die Welt braucht Hilfe! Es gibt nicht umsonst Klimakatastrophen und Krisen in der Wirtschaft oder der Politik! Und das Schlimmste daran ist, der Mensch ist an allem selbst schuld! Zwar nicht jeder gleichermaßen, aber in einem bestimmen Verhalten schon! Denn wenn wir nichts ändern geht der freie Fall weiter, immer weiter!

 

xoxo UpperEastSider