Samstag, 28. August 2010

Selbstzweifel

Immer dann, wenn ich denke ich schaffe alles, was ich immer erreichen wollte, sind sie da und treffen dich mit voller Wucht, da hin wo es richtig wehtut. Immer wenn ich denke, es ist alles gut so scheine ich in eine Art Koma zu fallen. Wir alle haben große Träume und wollen sie auch erfüllen. Es gibt da ja auch das Sprichwort: "Träume nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume!" Und eigentlich ist das ja auch sinnvoller, als seinem Ziel immer nur hinterher zu hechten, aber der Mensch ist nicht so einfach gestrickt, als dass es für ihn so einfach wäre alles stehen und liegen zu lassen, nur um seine Ziele zu erfüllen. Und da wären auch noch so alltägliche Dinge wie das Abitur oder andere Anforderungen die man erfüllen muss um manche träume erfüllen zu können. Und genau das lässt uns zweifeln. An uns, an dem was wir können, an dem was wir wollen und an dem was wir von anderen verlangen. Und so fragte auch ich mich diesen Abend kann ich das? Kann ich es aus eigener Kraft schaffen, Designer zu werden. Ich weiß ich liebe diese Arbeit und ich liebe die Mode, aber bin ich gut genug? Dabei fiel mir aber da eigentliche Problem erst auf. Ich stellte mir an diesem Abend die Frage, warum ich es denn nicht schaffen sollte? Aus welchem verdammten Grund, sollte ich es denn nicht schaffen können? Es gibt so viele Menschen, die kein Abitur haben und es geschafft haben. Menschen die mal mehr und mal weniger Geld hatten als sie anfingen und heute alles und damit wirklich alles erreicht haben. Warum also die ewigen Zweifel? Bin ich einfach nicht fähig mir selbst zu vertrauen? Gibt es überhaupt einen Menschen der das kann? Wie auch immer, mir scheinen nur immer wieder Ausreden einzufallen, warum ich es unmöglich zu etwas bringen kann. Es ist irgendwie immer meine Art anderen das Gefühl zu geben sie können alles erreichen, wenn sie das nur wollen, nur mir selbst kann ich das nicht nahe bringen. Mich plagten diese Gedanken schon seid frühster Kindheit und anscheinend werden sie auch schlimmer, je älter ich werde. Als ich schließlich am Ende des Abends auf dem Nachhause Weg aus dem Fensters des Wagens sah, wurde mir endlich klar, ich muss mich nicht klein machen, nur mehr arbeiten. Mich mehr anstrengen und beweisen. Von nichts kommt nichts und schließlich hatte ich in meinem kurzen Leben so auch so schon viel erreicht, warum nicht noch mehr? Mir war endlich klar auf mich wartet mehr im Leben, als ein Haus auf dem Land mit Garten und Gänsen. Auf mich wartet New York und die ganze restliche Welt! Doch eines blieb an diesem Abend. Trotz aller Argumente, wenn auch nur ein kleiner Funken. Selbstzweifel haben nun mal die dumme Angewohnheit nicht so schnell zu verschwinden. Aber ich hatte sie zu groß werden lassen, größer als mich selbst. Und daran arbeite ich noch...

Sonntag, 22. August 2010

Spotted: Herbsttrend

Ich schaue mir ja sehr gerne die Modenschauen der Designer an. Und dank guter Quellen finde ich auch immer reichlich neue Trends und mögliche Kombinationen. Wie z.B. der absolute Trend für diesen Winter: Man(n) trägt Gürtel! Okay das tut er meistens, da sonst die Hose rutschen würde, aber nein diesen Winter trägt er ihn über dem Mantel. Und wer es besonders modisch mag in braun! Zu sehen bei Leonid Alexeev Homme Fall 2010, James Smith (in Form einer Taschen/ Gürtel Kombination), Nom de Guerre Fall 2010 (in schwarz), bei Nuno Gama und weiteren.

leonidahomme0

bstorefall2ndgfallcollection0Nuno Gama|ModaLisboa(Bilder: thefashionisto.com)

Donnerstag, 19. August 2010

Fashion goes Living

 

Ich als ein Mensch der gerne alles durchgestylt hat, finde es auch durchaus wichtig sein Zuhause dem Kleidungstil anzupassen. Was aber nicht heißen soll nur weil ich eine zerfetzte Jeans trage, dass auch meine Vorhänge zerfetzt sein müssen. Aber ganz im Sinne des hippen, jungen und trendigen Kleidungstil stylt H&M jetzt auch die Wohnung mit den frischesten Trends des kommenden Herbst Winters. Dabei sind vier Themen prägend für den neuen Stil einer jeden hippen Wohnung. Angefangen von Urban Decó mit Elementen des Art Decó über Modern Romance mit floralen und zarten Designs bis hin zu Punk Passion die das Lebensgefühl der Revolutionäre mit krassen Farbkombis und bodenständigen Accessoires verbindet.

879home_modern-romance-1_bg 879home_modern-romance-2_bg 879home_modern-romance-3_bg 879home_modern-romance-5_bg 879home_punk-passion-1_bg 879home_punk-passion-2_bg 879home_punk-passion-3_bg 879home_punk-passion-4_bg 879home_urban-deco-1_bg 879home_urban-deco-2_bg 879home_urban-deco-4_bg879home_urban-deco-5_bg 

 

(Bilder von hm.com)

Everytime…

 

…ist es als wäre alles vorbei. So oft hören wir im Leben Dinge die wir nicht hören wollen. Oder wollen etwas haben was wir nicht haben können oder besitzen dürfen. Und immer ist es das selbe Spiel, was wir nicht haben können, ist das was wir uns tief in unserem Herzen für uns alleine wünschen. Die Rede ist nicht von materiellen Dingen, nein es sind vielmehr Dinge wie die Gesundheit des Großvaters oder eine innige Beziehung und Kinder, eine schöne Zukunft. Kurzum es ist Glück, dass wir uns wünschen. Es ist der hoffentlich anhaltende Zustand der Ruhe und des Wohlbefindens. Doch immer sind es die Momente schwerer Krankheit oder Depression, die diesen Zustand stören. Dabei sind Geheimnisse die schlimmsten Zerstörer des Glücks. Jeder von uns hat sie, meist mehr als genüg. Wir bewahren sie wie einen Schatz, dabei haben sie die Angewohnheit alles vernichten zu können. Doch warum behalten wir sie dann für uns, wenn wir wissen sie zerstören alles? Warum horten wir sie wie ein Schatz? Am Ende verletzten sie meist auch uns selbst. In den Situationen, in denen wir Geheimnisse haben, geben wir den Labels den Vorzug. Es sind meist Dinge wie Prestige oder die Angst ausgeschlossen zu werden. Wir wollen niemanden verletzten oder unseren Ruf nicht zerstören. Natürlich sind nicht alle diese Labels schlecht, nein schließlich verheimlichen wir oft anderen etwas um sie zu schützen. Aber am Ende ist es immer der falsche Weg. Das habe ich auch schon zu oft erfahren müssen. Aber was ist mit den Geheimnissen, die wir nur haben, weil wir uns selbst die Wahrheit nicht eingestehen können? Verletzen wir andere damit auch? Und gibt es Glück eigentlich. Ich meine ich suche so lange schon nach meinem Glück. Doch es scheint für mich wäre nur Pech vorher bestimmt! Mir scheint das langsam immer zweckloser, je mehr man zu suchen beginnt! Es ist nicht wie das perfekte Paar Schuhe, denn die findet man irgendwann. Den perfekten Partner oder die perfekte Partnerin gibt es nicht. Beim besten Willen, ich glaube nicht mehr wirklich an eine Happy End für mich…. 

Sonntag, 20. Juni 2010

Freunde

Sind ein Label der besonderen Sorte. Sie freuen sich immer für dich, egal ob es nun die Entscheidung ist weg zugehen oder die bessere Note ist. Sie gönnen dir immer dein Glück und wollen nur das Beste für dich. Doch wenn man so wie ich der andere Teil des besten Freundes ist, ist man nicht immer so. Ich gebe zu, ich kann meinen besten Freunden ihr Glück nicht immer gönnen, ich neide es ihnen oft, zu oft. Sie bekommen die besseren Noten, haben es manchmal einfacher als ich und das macht mich fertig. Es macht mich fertig nicht mehr gut zu sein. Aber warum kann ich ihnen ihr Glück nicht einfach gönnen? Warum hat gerade mich das Grünäugige Monster gepackt? Mich, der der immer allen ihr Glück wünscht? In Wirklichkeit tue ich das wahrscheinlich gar nicht! Und bin den anderen nur solange wohlgesonnen bis sie mehr haben als ich. Sollte ich doch genau so verständnisvoll sein wie die anderen. Doch was wenn dir mir auch nicht immer gönnen was ich hab?

Ist es denn verdammt nochmal so schwer sich für die anderen zu freuen? Müssen wir erst unter Tränen unseren Freunden gestehen, dass wir sie beneiden? Ganz ehrlich ich will das nicht müssen. Und ich will auch nicht, das meine Freunde dass müssen. Dass sie mir gestehen müssen wie sehr sie mich beneiden. Das sollte es in einer Freundschaft überhaupt nicht geben! Also ändern, nur wie? Es ist ja schließlich nicht so einfach sich selbst einzugestehen, dass man Fehler hat. Aber dann auch noch dem Anderen zeigen, dass man sich ändern will? Ich weiß, niemand hat gesagt, dass das Leben einfach werden wird, ja. Aber warum denn immer so kompliziert? Freunde finden ist nun wirklich nicht leicht. Sie wegen Eifersucht zu verlieren jedoch schon. Das heißt ich muss etwas ändern, um genau zu sein mich und meine Einstellung! Heißt der Freund zu sein, der sich für einen freut und immer für einen da ist! Heißt endlich über den eigenen Schatten zu springen und sich endlich einzugestehen, dass wir alle nur Menschen sind. Und heißt zu sehen, dass Freunde die Familie sind, die wir uns selbst aussuchen können! Weshalb wir sie nicht aus unserer eigenen Eifersucht von uns weisen sollten!

Mittwoch, 2. Juni 2010

Modische Vergangenheit

 

Jeder mistet hin und wieder aus. Ob es nun die Gefühle sind oder nur der Kleiderschrank ist. Im Prinzip beides das selbe. Man durchwühlt einmal alles von den Schuhen bis zu den Accessoires und dann entscheidet man, was man behalten will und was nicht. Was dabei zum Vorschein kommt, ist meist alles was Mann oder Frau bis dahin verdrängt hatte. Ob es nun die Sünden der 80er sind oder die Dinge, die man erst vor Kurzem vergraben hatten, egal. Man schaut sich alles noch einmal an und sieht dann ob’s passt.

Doch was wenn’s dann schließlich passt, das Teil aus den 80er? Heißt das dann, dass die so viel gesuchte Veränderung doch nicht so total war, wie man, in dem Fall ich, eigentlich gewollt hatte? Schließlich und endlich wollen wir, und ich auch, uns doch alle im Laufe unseres Lebens verändern und nicht ewig so bleiben wie wir als 13 Jährige waren. Warum sonst suchen wir fast gar vergeblich denn Sinn des Lebens und eine Möglichkeit uns mit ihm zu arrangieren? Und noch wichtiger ist aber, fallen wir dann in alte, vielleicht ungeliebte Muster zurück, wenn der alte Pulli passt? Oder ist es gar das Gegenteil? Heißt so ein altes immer noch passendes Teil vielleicht auch, dass wir uns selbst treu geblieben sind? Klar sich treu bleiben, will man auch in irgendeiner Form. Verstellen bringt uns ja am Ende auch nicht weiter. Und dabei habe ich so lange gesucht bis ich meinen Stil und mich endlich gefunden und nun soll ich merken, dass ich mich gar nicht verändert habe? Nein das kann eigentlich nicht sein. Und das ist es auch nicht!

Doch merkt man an dieser Stelle erst, was der Kleiderschrank in Wahrheit ist. Der Kleiderschrank ist wie ein Spiegel unserer Seele. Vor allem ist er ein passendes Symbol dafür. Er beherbergt alles was zu uns gehört. Angefangen von unserer Berufskleidung bis hin zu unseren Lieblingsteilen und dem, was wir eigentlich gar nicht leiden können und trotzdem zu uns gehört. Den Schrank dann schließlich auszumisten, ist als würde man seine ganze Lebensgeschichte bis jetzt noch einmal Revue passieren lassen. Und dabei sollte uns auch bewusst werden, dass wir uns gelegentlich von Dingen trennen müssen. Auch wenn’s nur der alte Lieblingspulli aus den 80er ist, der immer noch passt. Denn manchmal kann so ein Teil noch so schön sein, die Erinnerung an die Zeit noch so großartig, jedoch wenn es nicht Teil des jetzigen Lebens sein kann, muss es eben weichen. Denn wie sich auch die Mode ändert, so sollten auch wir in die Zukunft sehen, denn trennen heißt nicht vergessen. Denn das wäre zu schade! Dass es aber immer noch passt, heißt nicht dass wir uns nicht verändert haben, sondern dass es immer ein Teil von uns bleiben wird, egal wer wir jetzt sind! Es ist ein Teil der Vergangenheit, nicht mehr. Die jedoch gehört fest zu uns, wie meine Jimmy Choo’s heute zu mir!   

Die eiwge Suche nach der wahren Liebe...?

Gefühle sind eigentlich so eine Sache für sich. Sie melden sich immer dann wenn man sie nicht gebrauchen kann und man wird sie auch nicht so schnell los! Meine Woche die spannender nicht hätte sein können, war dabei auch nicht hilfreicher. Um so stumpfsinniger und stupider die Arbeit umso weniger denkt man dabei eigentlich, sollte man denken. Doch solche Gedanken haben eben wie gesagt auch die Angewohnheit pünktlich zu einer bestimmten Zeit zu erscheinen und dann erst nach einer gefühlten Ewigkeit weider zu verschwinden. Und je dümmer die Arbeit, umso mehr ist man denen Gefühlen ausgeliefert, die man so erfolgreich zu verdrängen versucht. Verdrängen hilft nicht musste ich mir da eingestehen. Denn haben sie dich erst einmal erwischt lassen sie dich nicht eher los bis du sie völlig aufgearbeitet hast. Aber können wir das eigentlich? Können wir uns mit unseren ganzen Gefühlen auseinander setzen? Und selbst wenn wir dazu in der Lage sind, wollen wir das überhaupt?

Auf diese Fragen gibt es wohl kaum die Alternative des Wollens, sondern eher die des Müssens! Eben bei dieser Tatschache stellt sich auch die Frage wie sollte den das Leben sonst aussehen? Das Leben besteht nun mal aus Problemen, die man lösen muss. Ob es nun die Frage ist wie man sein Leben verbringen möchte, wo man es verbringen möchte oder mit wem? Egal diese Probleme wollen alle gelöst werden, auch wenn wir das nicht gerne hören.

Meine eigenen Probleme sind da auch nicht weniger klein. Auf der Suche nach meinem richtigen Weg, beging auch ich viele Irrwege. Und tu es immer noch, zu viele meiner Meinung nach. Manche helfen sich zu entscheiden und andere helfen uns nur noch weiter in den Dsungel der Verwirrung. Und genau da drängen sich mir aber die Fragen auf, welchen Sinn das Leben denn eigentlich hat, wenn wir immer nur auf der Suche nach dem richtigen Weg oder Mister und Misses Right sind? Und sollten wir uns dann auch mit Alternativen zu Frieden geben oder wartet irgenwo das "perfekte match" auf uns? Gibt es bei all diesen Fragen überhaupt eine annehmbare Perspektive?

Suchen wir nicht alle nach dem großen L- Wort, der Liebe? Oder geben wir uns am Ende doch damit zu Frieden was wir haben und sind uns die oberflächliche Dinge im Endeffekt lieber als die wahre Liebe? Oft sind mir diese Oberflächlichkeiten wirklich lieber als wahre, tiefe Gefühle. Schließlich sind so ein paar Schuhe wesentlich unkommplizierter zu pflegen als eine Frau. Wobei ich nicht der einzige sein kann der so denkt. Oder warum sollten so viele Menschen lieber dem eigenen Genuss frönen als der wahren Liebe? Etwa weil sie, sie nicht finden, oder sie nicht suchen? Ist das etwa die Antwort? Ich glaube eher nicht. Wir sind alle ein wenig Selbstverliebt. Das ist ja auch nicht unbedingt schlecht, schließlich wären wir sonst nicht wir selbst. Aber kann dann eigentlich wahre Liebe dagegen bestehen oder ist das nur ein Vorwand zur Ausflucht aus eben diesem Verhalten? Und selbst wenn es so ist, heißt das dann dass wir nun an die wahre Liebe glauben oder jetzt doch nicht? Mir selbst ist das jetzt auch nicht mehr so wirklich klar, wo ich doch einst selbst daran geglaubt habe. Oder war das bei mir eben auch nur eine Ausflucht aus der harten und oberflächlichen Welt? Fliehen wir nur oder glauben wir tatsächlich an die wahre Liebe? Und wenns nur die zu uns Selbst ist?